Das Thema Wandgestaltung ist bei tx-design schon lange vor der Firmengründung ein Schwerpunkt gewesen. Wir können stolz von uns behaupten, dass wir für über 300 gestaltete Fassaden und Innenräume verantwortlich sind. Die Wandgestaltung ermöglicht es Ihrem Unternehmen, sich über eine weitere Ebene mitzuteilen.
tx-design gestaltet Firmenfassaden, Büroräume, Privaträume und Bars bis hin zu ganzen Erlebnisräumen. Bei dieser Art von Gestaltung spielen für die anschließende Wirkung viele Faktoren eine Rolle. Eine Betonwand bietet andere Gestaltungsmöglichkeiten als Rauputz oder Raufasertapete. Unsere Wandgestaltungen gehen sehr stark auf die Eigenschaft der jeweiligen Architektur und des Untergrundes ein. Unser Anspruch gilt selbstverständlich auch für die komplette Auftragsabwicklung, die von der Ideenfindung und Einbringung Ihrer Corporate Identity bis zur kompletten Realisation reicht.
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Was sagt WIKIPEDIA?
Graffiti, Einzahl Graffito, steht als Sammelbegriff für privat angebrachte Bilder bzw. Schriftzüge auf Oberflächen des öffentlichen Raums. Graffiti erscheinen in einer Vielzahl von Ausprägungsformen und werden für die unterschiedlichsten Zwecke eingesetzt. Das moderne Graffito ist ein zentraler Bestandteil der Subkultur Hip-Hop.
Herkunft des Wortes: Graffiti ist der Plural des italienischen Worts graffito, das seinerseits aus einem vulgärlateinischen Verb für „mit dem Griffel kratzen“ entstanden ist (graphium „Griffel“, vgl. griechisch ??afe?? (graphein) „schreiben“). Der Singular ist im Deutschen nicht gebräuchlich, so dass üblicherweise auch von einem Graffiti (und nicht von einem Graffito) gesprochen wird. In der Folge bürgert sich zunehmend auch der Plural Graffitis im deutschen Sprachgebrauch ein.
Als Vorläufer der Graffiti gilt der Schriftzug „Kyselak“, den der Österreicher Joseph Kyselak im 18. Jahrhundert auf Grund einer Wette an alle möglichen und unmöglichen Stellen schrieb.
Ein weiterer Vorläufer ist der Satz „Kilroy was here“, der im Zweiten Weltkrieg von US-Soldaten an die unmöglichsten und seltsamsten Stellen geschrieben wurde.
Graffiti als fester Bestandteil der Hip-Hop-Kultur haben ihre Wurzeln im New York der 1970er Jahre. Es wird erzählt, dass ein griechischstämmiger Botenjunge begann, sein Pseudonym TAKI183 während seiner Botengänge durch die Stadt an Wänden und Mauern zu hinterlassen. Ein Zeitungsartikel in der New York Times über das Faible dieses Jungen animierte diverse Nachahmer.
Das tagging war geboren und breitete sich schnell unter den Jugendlichen der ganzen Stadt aus. Anfangs genügte ein Marker oder Filzstift, um Kürzel, Zeichen oder Pseudonyme möglichst auffällig an Wänden, Türen, Bänken etc. anzubringen. Aber bald entdeckten die Akteure die Sprühdose als weitaus ergiebigeres Medium. Es entwickelten sich schnell verschiedenste Techniken und Stile, Graffiti wurden zunehmend auffälliger, begannen an sich selbst einen künstlerischen Anspruch zu stellen und wurden nun auch über New Yorks Grenzen hinaus populär.
Mit den Filmen Wild Style, Beat Street und Style Wars gelangte die Idee Graffiti in den 1980er Jahren auch in den europäischen Kulturraum und fand dort begeisterte Anhänger. Die Entwicklung einer lebendigen Graffiti-Szene war seit Mitte der 1980er Jahre in allen europäischen Großstädten zu beobachten. Mitglieder der Szene (Writer), die mit Beginn der Bewegung in Europa aktiv wurden, werden heute gemeinhin als Old School (alte Schule) bezeichnet.
In der Hip Hop-Kultur bildet Graffiti eines der vier wesentlichen Elemente (neben Rap, DJing und Breakdance).
Graffiti als Kunst: Nicht nur die Werke bekannter Graffiti-Künstler wie Keith Haring oder Jean-Michel Basquiat, sondern jedes einzelne Graffiti stellt zunächst ein Kunstwerk dar, das in der Tradition der abstrakten Malerei, der Kalligraphie und der Comic, speziell Manga-Ästhetik steht – der rechtliche Aspekt spielt hierbei keine Rolle. Allerdings ist nicht jedes Graffiti als ein „gelungenes“ Kunstwerk zu betrachten.
Graffiti sind ein Genre wie andere auch, und so gibt es auch hier wenige Meister ihres Fachs und viele Lernende, Unbegabte oder Nachahmer. Teils wird aktuell von Insidern kritisiert, dass Motivwahl und Art der Ausführung heutiger Graffiti sich sehr wiederhole und zu engen Graffiti-Konventionen und Ritualen gehorche, die ursprüngliche Kreativität und Innovation in der Gestaltung sei aber einmal sehr frei gewesen, und habe viel mehr der „Selfexpression“, also dem subjektiven künstlerischem Ausdruck der Writer gedient, als heute, wo man oft nur Graffiti-Regeln penibel erfülle. Auch habe Graffiti seinen überraschenden Effekt für die Allgemeinheit verloren. Wie weit die gesellschaftliche Anerkennung von (künstlerischem) Graffiti schon gediehen ist, zeigt etwa der Umstand, dass in Wien im März 2006 eine Straße von der Stadtverwaltung offiziell in Graffitistrasse umbenannt worden ist.
Die Universität Potsdam kam bei Untersuchungen[1] zu verschiedenen Motivationen der Sprayer:
* Streben nach eigener Verbesserung, Fortschritte machen
* Positive Emotionen (abschalten vom Alltag, abreagieren, Stimmung verbessern, drogenrauschähnlicher Kick beim Sprühen)
* Kreativität (Ideen & Vorstellungen verwirklichen, Gefühle ausdrücken)
* Gruppengefühl (Geborgenheit, Zusammenhalt)
* Ruhm (englisch: Fame)
* Lebenssinn
* Grenzerfahrungen machen (Angst, Gefahr erleben und überwinden)
* Selbstverwirklichung
Den drogenähnlichen Rauschzustand, den Sprüher immer wieder erleben, hat man sonst nur bei Extremsportlern, wie z. B. Felskletterern festgestellt und er tritt überraschenderweise gleichermaßen bei legal (Ruhm und Leistung) als auch bei illegal (Grenzerfahrung) arbeitenden Writern auf. Gleichzeitig bedeutet illegales Malen jedoch auch ein hohes Maß an psychischem und physischem Stress. Dieser Stress kann ein Grund für einen Writer sein, auf legales Malen umzusteigen.
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